Sommerliche Permanente nach Eutin am Feiertag

Nachdem in den letzten Jahren immer am Himmelfahrtstag die RST-Etappenfahrt gestartet wurde, musste in diesem Jahr, in dem alles anderes ist, aufgrund der Corona-Pandemie, umgeplant werden. Die Permanente nach Eutin
war die erste gemeinsame Ausfahrt des Radsport Team Lübeck seit langem. Die Einschränkungen der vergangenen Wochen haben keine gemeinsamen Aktivitäten erlaubt. Am Himmelfahrttag sollte es nun wieder so gehen.
Die "Rosenstadt-Permanente" nach Eutin wurde Mitte Mai neu geplant und bei einer Radausfahrt getestet. Es wurden einige vielbefahrene Landes- und Kreisstraßen herausgenommen und durch ruhigere kleine Gemeindestraßen ersetzt. Hierdurch ist die Tour etwas länger (jetzt 96 Kilometer) geworden, aber hat an Attraktivität sehr gewonnen.   
Um 10:00 Uhr trafen sich 14 Radsportler zum gemeinsamen Start an der Lohmühle in Lübeck. Die allgemeinen Hygienevorschriften sollten auch bei dieser Ausfahrt eingehalten werden und die maximale Teilnehmergröße wurde auch hier auf 5 Radsportler gegrenzt. Mit zwei Fünfer- und einer Vierergruppe ging es nach kurzer Absprache los. Viele Fahrer waren mit einem Track ausgestattet und so war eine sichere Streckenführung gewährleitet.
Der Himmel war noch bedeckt und mit 16°C war die Temperatur schon angenehm. Man fuhr auf Sicht, mit einem Abstand von etwa 500 Metern zwischen den Gruppen, aus der Stadt heraus.
Über Cleverbrück, Bad Schwartau und Rensefeld ging es Richtung Parier Berg. Weiter über Rohlsdorf, Sarkwitz, Havekost und Silblin weiter nach Glasau und Seekamp. Kurz hinter Löja stoppte uns ein Knall schlagartig. Der Hinterreifen war Platt. Alles nicht so schlimm. Schließlich stand die Sonne schon am Himmel und die 20°C waren auch schon geknackt.
Schnell einen neuen Schlauch rein, kurzer Check und weiter. Die "Pianogruppe" mit unserem jüngsten Fahrer Tobias (13 Jahre), hatte uns überholt und wir die waren nun die Schlussgruppe. Doch schon fünf Kilometer später, der nächste Knall.
Wieder das Hinterrad und der neue Schlauch ist schon wieder Geschichte! Der Teufel steckt im Detail. Grund für den Plattfuß war ein Riss an der Seitenflanke vom Mantel. Mit ein wenig Geschick sollte das Problem auch schnell behoben sein. Man muss immer alles dabei haben!  
Nachdem wir Quisdorf passiert hatten erreichten wir Eutin. Kurzer Halt zum Kaffee, Riegel und Banane an einem Parkplatz am Straßenrand. Die "schnelle" Gruppe hatte den Marktplatz in Eutin angesteuert und sich dort verpflegt.
Nun stand der Rückweg in die Hansestadt an. Über Fassendorf, Süsel, Gronenberg und Luschendorf sind wir durch Techau nach Ratekau gefahren um uns dort zum Abschluss noch eine Kugel Eis zu gönnen. Nach kurzer Zeit kam auch die "schnelle" Gruppe durch Ratekau (manche Pause dauert etwas länger) und mit zwei Fünfergruppen ging es über Sereetz und Bad Schwartau zur Lohmühle nach Lübeck zurück.
Eine tolle gemeinsame Ausfahrt (auch wenn es diesmal nur Kleingruppen waren) ging am Nachmittag zu Ende. Die neue Streckenführung wurde von allen Teilnehmern sehr gelobt und wer am Himmelfahrtstag nicht dabei sein konnte, sollte die neue Strecke unbedingt mal abfahren.
Fast nur ruhige kleine Straßen und viele Allee wurden befahren. Auch die Reste der diesjährigen Rapsblüte konnten die Radsportler genießen.
Am Pfingstmontag geht es weiter mit einer gemeinsamen Ausfahrt des Radsport Team Lübeck rund um den Schaalsee.